Neben dem bekannteren Jiu-Jitsu lehrt Soke Norbert Domrös außerdem das von ihm entwickelte Bukido-System.
Es bedeutet soviel, wie :"Weg der Waffe"
Viele Techniken sind abgeleitet vom Jiu Jitsu. Der gravierende Unterschied besteht darin, dass bei einem Angriff eine Verteidigung hier nicht "mit bloßen Händen" geschieht, sondern mit Gegenständen jeglicher Art.

Dies kann z. B. ein so genanntes Tonfa (ähnlich einem Polizeistock), verschiedene Ausführungen von Stöckern (Tanbo, Hanbo, Bo), welche sich in der Länge unterscheiden, ein Gürtel oder ein Kubotan (ca. 14 cm langer und 1 cm dicker Stab meist aus Aluminium, der zum Schlüsselanhänger umfunktioniert werden kann) sein. Mit Letzterem kann man den Angreifer vor allem durch Druck auf einen der zahlreichen Nervendruckpunkte von sich abbringen.

Nun führen die meisten Menschen im normalen Alltag kein Hanbo oder gar ein Tonfa mit sich. Dies muss auch nicht sein, denn ein Regenschirm oder Spazierstock können zum selben Ziel führen wie z. B. ein Hanbo. Eine Jacke ist nicht nur dazu da, warm zu halten. Auch mit ihr hat man die Möglichkeit, sich zu verteidigen. Auch eine Handtasche ist nicht so harmlos, wie sie aussieht. Selbst die kleinsten Gegenstände, wie ein Kugelschreiber oder eine Münze sind sehr effektive Waffen, wenn man weiß, wie man sie nutzen kann.

Mit den einfachsten Hilfsmitteln besteht die Möglichkeit, einen Angriff abzuwehren, indem man z. 8. ein Geldstück an einem empfindlichen Nervendruckpunkt ansetzt oder den Faustschlag des Angreifers mit einer Handtaschentechnik abwehrt und dieser sich dann gefesselt am Boden wieder findet.

Die Gegenstände, mit denen wir trainieren, werden wie folgt bezeichnet:
  • Kubotan: 14 cm langer und ca. 1 cm dicker Stab, meist aus Aluminium,der zum Schlüsselanhanger umfunktioniert werden kann.
  • Gürtel
  • Tonfa: ahnlich einem Polizeistock
  • Hanbo: 91 cm langer Holzstock
  • Tanbo: ca. 35 cm kurzer Holzstock
  • Bo: 182 cm langer Holzstock
  • Andere Hilfsmittel: wie Jacke, Tasche, Handstock etc.

Einige dieser Waffen sowie zusatzlich das Schwert werden auch für die so genannten Katas eingesetzt. Eine Kata besteht aus einer systematisch angeordneten Reihe von Techniken, die nach Vorgabe von Richtungen und Stellungen ausgeführt werden. "Kata ist die stilisierte Form eines Kampfes gegen einen oder mehrere reale oder imaginäre Gegner". Für das Ablegen einer Prüfung im Bukido benötigt man je nach Gurtfarbe sowohl eine vorgegebene Anzahl von Abwehrtechniken als auch diverse Katas. Die Katas und Techniken werden von Norbert immer weiter entwickelt, sodass sich auch die Prüfungsordnung ändern kann.